Mosambik
BONGABEE - "CAMEROON COFFEE PROJECT"
Mauya! – „Willkommen“ in Shona, der Sprache der Region Chimanimani in der Provinz Manica.
Mosambik liegt im südlichen Afrika am Indischen Ozean. Das Land besitzt eine große natürliche und kulturelle Vielfalt. Zu den Nationalparks gehört der Chimanimani-Nationalpark an der Grenze zu Simbabwe.
Der Kaffee aus der Region Chimanimani steht für ein Projekt, das Kaffeeproduktion, Einkommen für Kleinproduzent, die Wiederherstellung von Böden und den Schutz der Natur miteinander verbindet. Der Anbau von Kaffee steht für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kleinproduzenten, der Anpassung an den Klimawandel und dem Schutz des Chimanimani-Nationalparks.
Café Chimanimani
Hinter dem Projekt steht Agrotur, ein Familienunternehmen von Francisco und Nicolas Mandlate. 2020 begann Agrotur mit dem Aufbau von Baumschulen und der Zusammenarbeit mit Gemeinden in der Pufferzone des Chimanimani-Nationalparks.
Kaffee wurde bewusst als Kultur gewählt, die gemeinsam mit Nahrungspflanzen und einheimischen Waldarten angebaut werden kann. So sollen Einkommen für Kleinproduzent geschaffen, degradierte Böden wiederhergestellt und die Landwirtschaft an die Auswirkungen des Klimawandels angepasst werden.
Der Kaffee wird unter der Marke Café Chimanimani verkauft – benannt nach dem Nationalpark, in dessen Region er produziert wird.
Kaffee und Naturschutz
Agrotur arbeitet mit agroforstlichen und syntropischen Anbausystemen. Kaffee wächst dabei gemeinsam mit einheimischen Bäumen, Obstpflanzen, Nahrungspflanzen und Gründüngung.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Wiederherstellung degradierter Böden. Auf einer 30 Hektar großen Versuchsfläche, auf der mehr als 45 Jahre lang nicht einmal Gras gewachsen war, wurde 2022–2023 Kaffee gemeinsam mit einheimischen Waldarten, Obstbäumen und Nahrungspflanzen gepflanzt. Heute wächst dort wieder ein neuer Wald.
Das Projekt soll gleichzeitig dazu beitragen, Aktivitäten wie unkontrollierte Brände, Goldabbau und die Zerstörung von Wald einzudämmen und den Chimanimani-Nationalpark zu schützen.

Ein wachsendes Projekt
Was 2020 mit 100 Kaffeepflanzen begann, ist inzwischen stark gewachsen.
Bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Ausgangstextes waren 150 Hektar bepflanzt – davon 120 Hektar bei 388 Kleinproduzent und 30 Hektar bei Agrotur.
Auch die Produktion stieg von 375 kg im Jahr 2022 auf 4.000 kg im Jahr 2023. Für 2024 wurden 10.000 kg erwartet.
